Greiz mit Reiz


Am östlichen Rande Thüringens und mitten im Vogtland gelegen befindet sich im Tal der Weißen Elster ein Kleinod von seltenem Reiz – die Fürstliche Residenzstadt Greiz.
Einen besseren Platz hätten die alten Reußenherren im malerischen Tal der Weißen Elster kaum für ihre Stadt finden können, und wenn sie eine Zeitreise unternehmen könnten, dann wären sie sicherlich stolz darauf, dass man ihre Residenz später einmal „Klein-Salzburg“ nannte! Warum? Das wird dem neugierigen Urlaubsgast recht schnell deutlich, egal, von welcher Himmelsrichtung er sich nähert, wenn er wachen Auges in die Vogtlandstadt hinein reist.

Greiz – einstmals Hauptstadt des kleinsten thüringischen Fürstentums und zugleich auch eines der kleinsten deutschen Staaten – präsentiert sich landschaftlich schön gelegen mit gleich drei Schlössern, einem hübschen Innenstadtkern aus der Zeit des Klassizismus und des Jugendstils, und mit einem wunderschönen


Landschaftspark, den ein alter Reiseführer in vornehmer Bescheidenheit „nur“ als „englischer Garten“ beschreibt. Spätestens bei einem Besuch desselben erstaunt den Gast das, was er sieht, denn er hätte es eigentlich im manchmal recht engen Tal nicht erwartet!

Im Jahr 2009 feierte die heutige Kreisstadt Greiz ihre Ersterwähnung vor 800 Jahren und hat sich dafür trefflich herausgeputzt! Trotz ihrer langen Geschichte hat sie sich vor allem in den letzten einhundert Jahren etwas erhalten, was man sonst im weiten Umkreis vergeblich sucht – eine interessante Mischung aus kleinstädtischem Flair und Fürstlicher Weltläufigkeit!

Bei einer Stadt- oder Schlösserführung kann man die „Perle des Vogtlandes“ kennen lernen, und das tut der Gast am besten mit dem Greizer Nachtwächter, der seine Stadt wie seine eigene Westentasche kennt, und der am Tage natürlich in Zivil erscheint.

Das Ganze wird mit Heimatliebe verpackt und mit Freude erzählt, so dass die Zeit wie im Fluge vergeht…

Und wer Zeit für eine „späte Stunde“ hat, für den gibt es hier noch eine ganz andere Möglichkeit…!

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