Das Vogtland - klein und doch ganz groß


Eingerahmt zwischen den Höhen des Thüringer Waldes und des Erzgebirges, seit Alters her Grenzland großer bekannter Kaiser und Könige, von allem etwas, nicht richtig Thüringen und nicht richtig Sachsen, nicht viel von Franken und noch weniger von Böhmen – und doch ist von allem etwas dabei – im Vogtland, in der Mitte Deutschlands.

Vor zwanzig Jahren noch als Ferienregion beinahe unbekannt, tauchte es einige Jahre später ein wenig verschämt hin und wieder auf Kachelmann’s Fernseh-Wetterkarte auf. Doch wer weiß denn außer Herrn Kachelmann wirklich, dass es hier mehr zu entdecken gibt als schönes Wetter? Na, Ihr Reiseleiter und Stadtführer zum Beispiel!
Das Vogtland, so klein es ist, ist eine Region der Superlative! Obwohl man mit derlei Begriffen sparsam umgehen sollte, kann sich das Vogtland tatsächlich mit vielem rühmen, was tatsächlich einmalig und nur hier zu finden ist: Die größten Brücken ihrer Art in der Welt, die modernste Großschanze Europas, der größte Stausee Deutschlands, der erste und zweite deutsche Raumfahrer, aber auch die letzte deutsche Kaiserin – mit all diesen Attributen darf sich das Vogtland zu Recht schmücken!

Dazwischen eine beinahe eintausendjährige Geschichte, die von den keltischen und sorbischen Bewohnern über Kaiser Barbarossa und Kaiser Karl IV. bis in die heutige Zeit reicht. Und das alles inmitten einer Landschaft, die man wirklich als „malerisch“, oder besser „wie gemalt“ bezeichnen möchte.

Die Berge hoch, doch nicht hoch genug, um die Menschen voneinander zu trennen; die Entfernungen waren in alter Zeit weit, doch nicht weit genug, um sich vom Rest der Welt abzunabeln.


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Alte Handelsstraßen ziehen sich als Bindeglieder zwischen den Regionen durchs Land – von Leipzig nach Nürnberg, von Pilsen nach Chemnitz, von Dresden nach Frankfurt. Über diese Wege erfuhr das Vogtland einen ungeheuren Reichtum an Wissen um Handwerk und technische Kunstfertigkeit, aber auch an Macht. Die Vögte der Region waren es, die Martin Luther zum Reichstag nach Worms begleiteten und damit dem „Rest der Welt“ die Stirn boten. Später waren es die Ingenieure des Vogtlandes, die der Welt ihr Können bewiesen und ohne deren größte Brückenbauwerke heute einige der wichtigsten deutschen Verkehrswege nicht existieren würden. Die hier lebenden Menschen haben über Jahrhunderte das Land geprägt, es ist gewachsen aus der Kultur der einstigen sorbischen Bewohner und der Tradition und Sprache der Siedler, die sich aus den alten Kulturräumen Thüringens, Frankens und der Oberpfalz hier einst niederließen.
Der Greizer Nachtwächter lädt Sie ein, eine vielseitige, an Geschichte und Tradition reiche Region zu bereisen, die wesentlich mehr als das Lied vom „Holzmichel“ zu bieten hat. Auf Wunsch begleitet er Ihre Reise als Reiseleiter, damit Ihnen nichts davon entgeht….

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